Orthoptik HF

Berufsbild

Sie sind geschickt im Umgang mit unterschiedlichen Menschen und möchten Ihr Interesse an Technik und Medizin, Ihre Selbständigkeit und Ihre Teamfähigkeit im Beruf einsetzen.

Orthoptistinnen und Orthoptisten HF beschäftigen sich mit Sehstörungen wie Schielen oder Schwachsichtigkeit, die sie im Auftrag eines Augenarztes selbständig untersuchen. Dabei arbeiten Sie auch mit jungen Patientinnen und Patienten sowie deren Eltern zusammen. Dies setzt ein Gespür für Menschen voraus und die Fähigkeit, komplexe Sachverhältnisse verständlich zu erklären.

Informationsveranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Daten und weitere Informationen.

Anforderungen

Eine absolvierte und bestandene Eignungsabklärung ist Voraussetzung für die Höhere Fachschule. Das Mindestalter für das Verfahren ist 17 Jahre. Schulische Voraussetzungen sind eine dreijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder ein allgemeinbildender Abschluss (DMS/FMS oder Matura). Ein positives Abklärungsresultat bleibt drei Jahre gültig.

Vieles lernt man in der Ausbildung, Fähigkeiten werden entwickelt oder geschult. Einige persönliche Voraussetzungen sollte man jedoch mitbringen:

  • Manuelles und technisches Geschick
  • Genaue, selbstständige Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Geschick im Umgang mit gesunden, kranken und behinderten Menschen aller Altersgruppen
  • Ausgeprägte Beobachtungsgabe
  • Hohe soziale Kompetenz
  • Normale Sehfunktion und beidseitig gute Sehschärfe; Brille und Kontaktlinsen sind kein Hindernis bei Sehfunktionsstörungen wird im Einzelfall entschieden

Ausbildungsverlauf

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie findet zu 40% am ZAG und zu 60% in den Ausbildungsbetrieben statt.

Im Wechsel von Theorie- und Praxisblöcken werden die beruflichen Kompetenzen vermittelt, angewendet und vertieft. Sind alle vorgeschriebenen Bestandteile der Ausbildung abgeschlossen, so wird sie mit einem Diplomexamen beendet. Damit erwirbt man sich den Titel dipl. Orthoptistin HF/dipl. Orthoptist HF.

Praktikumsinstitutionen

Beratung und Begleitung von Berufsbildenden der Höheren Fachschule

Gemäss den Rahmenlehrplänen für Bildungsgänge auf Stufe Höhere Fachschule sind die Ausbildungsinstitutionen für die praktische Ausbildung verantwortlich.

Das vorliegende Angebot richtet sich an Institutionen, die einen Beitrag zur Ausbildung von Studierenden der Bildungsgänge HF und zukünftigen Berufsbildenden leisten möchten, jedoch die Voraussetzungen gemäss den Rahmenlehrplänen noch nicht vollständig erfüllen.

Die Angebote Beratung und Begleitung von Berufsbildenden beinhalten

Hinweis:

Diese Angebote Beratung und Begleitung von Berufsbildenden HF in der Praxis unterscheiden sich vom Mentorat Praxis Höhere Fachschule.

Das Mentorat Praxis Höhere Fachschule verfolgt bei der Beratung und Unterstützung der Studierenden und der Praktikumsinstitutionen folgende Ziele:

  • Analyse und Klärung des Unterstützungsbedarfs der Studierenden.
  • Beratung und Unterstützung der Studierenden.
  • Beratung und Unterstützung der Praktikumsinstitutionen.
  • Unterstützung bei der Formulierung und Einleitung geeigneter Förderungsmassnahmen.

Falls Sie das Mentorat beanspruchen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Sabine Ackerschott, Verantwortliche Zusammenarbeit Institutionen HF. Das Mentorat ist kostenlos.