Berufsbildner/in ÜK im Nebenberuf - Zusatzmodul

Die Teilnehmenden des Zusatzmoduls werden auf die berufspädagogische Ausbildungstätigkeit an den Lernorten üK oder in Lehrwerkstätten vorbereitet.

Mit Bestehen des Qualifikationsverfahrens erwerben die Teilnehmenden des berufspädagogischen Zusatzmoduls das Diplom Berufsbildner/in überbetriebliche Kurse (üK) und Lehrwerkstätten im Nebenberuf.

Zielgruppe/Voraussetzung

Das Zusatzmodul richtet sich an Fachpersonen, welche

  • bereits über einen SVEB1-Abschluss verfügen und eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung im eigenen Beruf im Bereich Gesundheit und Soziales nachweisen.
  • einen Abschluss der Höheren Berufsbildung, der Fachhochschule oder eine gleichwertige Qualifikation im Bereich Gesundheit und Soziales und mindestens zweijähriger Berufserfahrung im eigenen Beruf belegen.

Kursdauer und Themen

Übersicht der Themen an 5 Präsenztagen (25 Präsenzlektionen)

Kurskosten

Ort Kosten
Kanton Zürich CHF 850.00
Ausserkantonal CHF 1025.00

Hinweis: Preisanpassungen vorbehalten / Preise inkl. Lehrmittel

Die Kursgelder für Teilnehmende mit Wohnsitz im Kanton Zürich werden durch den Kanton Zürich subventioniert.

Kursinhalte

Das Zusatzmodul umfasst total 100 Lernstunden, aufgeteilt in:

  • Präsenzunterricht: 25 Lernstunden
  • Qualifikationsverfahren: 10 Lernstunden
  • Selbststudium: 25 Lernstunden
  • Praktika: mindestens 40 Praxisstunden innerhalb von 2 Jahren

Der Präsenzunterricht findet an fünf Tagen am ZAG statt.

Die 10 Lernstunden (Teil des Qualifikationsverfahrens) für die selber geplante und durchgeführte Unterrichtseinheit und deren Auswertung finden in den üK oder Lehrwerkstätten in Zusammenarbeit mit der OdA G Kanton Zürich statt.

Die 25 Lernstunden Selbststudium enthalten die Reflexion des Lernprozesses und die Dokumentation des durchgeführten Unterrichts.

Methoden

Das berufspädagogische Zusatzmodul setzt auf Methodenvielfalt. Im Kurs werden die folgenden Methoden angewendet:

  • Referate, Diskussionen, Einzel- und Gruppenarbeit
  • Beispiele aus der Praxis, eigene Erfahrungen
  • Hospitation und Unterricht im üK
  • Selbststudium

Qualifikationsverfahren

Zum Qualifikationsverfahren gehören die folgenden Elemente:

  • Regelmässige Reflexion des persönlichen Lernprozesses
  • Aktive Mitarbeit in der Kursgruppe und Anwesenheit von mindestens 80 % im Unterricht
  • Dokumentierte Praxisdemonstration mit dem Zielpublikum

Informationsveranstaltung

Der Besuch einer Informationsveranstaltung wird empfohlen. Die Daten finden Sie hier.