FaGe-Lernende erarbeiten im zweiten Lehrjahr Kenntnisse zur Handlungskompetenz „Die Ressourcen von Klientinnen und Klienten fördern“. Sie befassen sich dabei u.a. mit dem Model der Salutogenese. Welche Ressourcen und Widerstandsfaktoren helfen uns, gesund zu bleiben und schwierige Situationen zu überstehen und welche Folgen hat chronischer Stress für den Körper und die Psyche.
In Gruppen werden Lernprodukte zum Thema erstellt. Das Ziel können die Lernenden selber wählen. Daraus entstanden ist die Broschüre: „Kein Stress, bitte!“. Mit dieser möchten die Lernenden insbesondere Berufsanfänger/innen Mut machen, sie stärken und ihnen Wege aufzeigen wie sie schwierige Situationen im Berufsalltag bewältigen können.
Das sagen die Lernenden zu ihrem Projekt:
„Wir haben das Projekt als bereichernd erlebt. Die Zusammenarbeit war meistens gut, auch wenn wir manchmal diskutieren mussten, um uns zu einigen. Auf die Idee kamen wir, weil viele Lernende Stress haben, vor allem im ersten Lehrjahr. Wir wollten eine Broschüre machen, die einfache Tipps gibt und zeigt, wo man Hilfe bekommt. Viele von uns kennen Stress aus eigener Erfahrung – Prüfungen, schwierige Situationen im Betrieb oder einfach zu viel auf einmal. In solchen Momenten hätten wir uns gewünscht, dass es klare Infos und Unterstützung gibt.
Unser Ziel: Anderen Lernenden helfen, Stress früh zu erkennen und zu lernen, richtig damit umzugehen.
Unser Tipp: Wichtig ist, Stress nicht zu ignorieren. Macht Pausen, redet mit Berufsbildner/innen oder Vertrauenspersonen und sucht zusammen Lösungen. Dabei helfen oft schon kleine Dinge: Musik hören, spazieren gehen, bewusst atmen oder ein Hobby pflegen. Stress ist normal, aber du kannst lernen, besser damit umzugehen. Unsere Broschüre soll dir Mut machen und zeigen: Du bist nicht allein, es gibt Wege, wie es wieder besser wird.“
Am ZAG findest du u.a. Unterstützung bei der Beratungsstelle „kabel“, spezifisch für Lernende oder bei der „ZAG Beratung“. Infos und Kontaktangaben.
